Dezentrale Seniorenberatung kommt!

Im Oktober vergangenen Jahres hat die SPD-Kreistagsfraktion ein wichtiges Thema angestoßen. Sie hat den Antrag gestellt, ein Konzept für eine dezentrale, flächendeckende Seniorenberatung in den Gemeinden des Landkreises für sämtliche kommunale Belange zu erarbeiten. Denn für die SPD ist klar: Seniorinnen und Senioren dürfen im Alter nicht alleine gelassen werden. Im Alter stellen sich Fragen: Wie kann ich mein Bad barrierefrei umbauen, gibt es Fördergelder? Kann mir jemand beim Ausfüllen von Anträgen helfen? Die Erfahrung zeigt, dass sich viele scheuen, „aufs Amt zu gehen“ und nach Hilfe zu fragen. Oft sind alleine die Wege von der Heimatgemeinde nach Augsburg zu weit. Beratung ist elementar wichtig für die Teilhabe älterer Menschen am öffentlichen Leben. Deswegen soll jede Gemeinde im Landkreis, wenn es nach der SPD geht, dafür einen festen Ansprechpartner haben – das schafft Vertrauen.

SPD-Kreistagsfraktion freut sich über ihren Erfolg:

Die SPD-Kreistagsfraktion freut sich sehr, dass jetzt im Beirat für Soziales und Seniorenfragen die Weichen für die dezentrale Seniorenberatung gestellt sind und drei Anlaufstellen für den Landkreis kommen werden. Insgesamt gab es sechs Bewerbungen. Ausgewählt wurden die drei Standorte aufgrund ihrer unterschiedlichen Konzepte. Künftig wird es Beratungsstellen in Langerringen, Holzwinkel-Altenmünster und Meitingen-Biberach-VG Nordendorf geben. 

Zu den Konzepten: Das Konzept Langerringen (Projekt AwiL – Altwerden in Langerinngen) hatte überzeugt durch die Einbettung der Anlaufstelle in unmittelbarer Nähe zum geplanten Dorfladen. Dadurch wird ein sehr niederschwelliges Angebot geschaffen.

Das Konzept Holzwinkel-Altenmünster (Entwicklungsforum Holzwinkel & Altenmünster e.V.) umfasst mit den Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und dem Markt Welden die Schaffung lokaler Angebote in der breiten Fläche.

Das Konzept Meitingen-Biberbach-VG Nordendorf bedient fast den kompletten Bereich der Versorgungsregion 1 aus dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept und ist daher als Pilotprojekt sehr gut geeignet.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Fabian Wamser stellt zufrieden fest: „Dass dieses wichtige Thema jetzt auch ernsthaft angegangen wird, freut mich sehr. Wir wollen für Seniorinnen und Senioren niederschwellige Angebote vor Ort bereitstellen. Die jetzt in Betrieb gehenden Pilotprojekte werden im Jahr 2023 evaluiert und sind dann hoffentlich der Einstieg in eine flächendeckende dezentrale Seniorenberatung.“

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