Meine Ziele für den Landkreis Augsburg

Der Landkreis Augsburg ist ein starker Landkreis. Er steht wirtschaftlich gut da und hat ein enormes Potential sich weiterzuentwickeln. Jetzt muss er noch ein sozialer Landkreis werden. Der soziale Landkreis zeigt sich für mich in…

…einer sicheren Notfall- und Gesundheitsversorgung.

Wann fühlen wir uns in unserer Heimat wohl? Genau, wenn wir wissen, dass auch für uns gesorgt ist, wenn es uns einmal nicht gut geht. Eine gute medizinische Versorgung auf dem Land, wie auch in der Stadt, ist deshalb unerlässlich. Ich kämpfe dafür, dass…

  • die kommunalen Wertachkliniken in Bobingen und Schwabmünchen erhalten bleiben und zukunftsfähig gemacht werden.
  • eine ausreichende haus- und fachärztliche Versorgung – gerade auf dem Land – sichergestellt ist.
  • dann schnelle und qualifizierte medizinische Hilfe kommt, wenn sie gebraucht wird.

…einem attraktiven und zuverlässigen Nahverkehr.

Der Landkreis Augsburg hat viele, viele schöne Orte. Doch wie kommen wir denn zuverlässig zum Einkaufen oder zum Hausarzt, auch wenn wir kein eigenes Auto zur Verfügung haben? Die Mobilität von Morgen wird definitiv eine andere sein, deshalb müssen wir den Nahverkehr neu denken und uns an den Bedürfnissen der Menschen orientieren – und nicht nur an wirtschaftlichen Kennzahlen. Darum brauchen wir…

  • flexible regionale Lösungen für öffentlichen Nahverkehr.
  • mehr und besser verzahnte Verbindungen.
  • eine bezahlbare und attraktive Tarifstruktur im AVV.
  • einen S-Bahn-Takt für den Regionalverkehr nach Augsburg.
  • einen Ausbau der P+R-Stationen am Stadtrand von Augsburg.

…einem Lebensraum, in dem sich die Menschen auch in Zukunft ihre Wohnung leisten können.

Wohnen ist ein Grundrecht im Sinne des Artikels 106 unserer bayerischen Verfassung. Wohnungen sind keine frei verhandelbare Sache. Mangel an bezahlbarem Wohnraum, der Gruppen unserer Bevölkerung von selbstbestimmtem Leben und Teilhabe an der Gesellschaft ausschließt, ist nicht hinnehmbar. Fakt ist aber: Bezahlbarer Wohnraum steht in den Ballungsräumen und somit auch in großen Teilen des Landkreises kaum noch zur Verfügung. Wir als SPD fordern somit vom Landkreis Augsburg, auf der einen Seite, Kommunen zu unterstützen, und auf der anderen Seite selbst aktiv zu werden. Unsere Forderungen hierzu im Detail:• 

  • Der Landkreis Augsburg hat die landkreiseigene Wohnungsbaugesellschaft (WBL) personell und finanziell so auszustatten, dass sie auf dem Wohnungsmarkt im Landkreis Augsburg aktiver werden kann.
  • Die medizinische Fakultät an der Uniklinik birgt große Chancen für die Region – auch für den Landkreis Augsburg. Gleichzeitig müssen auch große Herausforderungen bewältigt werden, insbesondere was Wohnungen und den Ausbau insbesondere der Verkehrsinfrastruktur betrifft. Das Angebot an Wohnraum muss mit den neu entstehenden Arbeitsplätzen Schritt halten, um die bereits angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt vor Ort nicht weiter zu verschärfen. Hier muss der Landkreis Augsburg die Zusammenarbeit mit der Stadt Augsburg und den angrenzenden Städten Gersthofen, Königsbrunn, Neusäß und Stadtbergen intensivieren.

…einer Gesellschaft, in der das Ehrenamt wertgeschätzt und gefördert wird.

Wie gehen wir eigentlich mit unseren Mitmenschen um, die sich freiwillig, unentgeltlich und in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen einsetzen?

Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt sind unverzichtbar für die Gesellschaft, sei es in Vereinen und Verbänden, in der Feuerwehr, beim Roten Kreuz und allen anderen Hilfsorganisationen, im Sportverein, bei Elterninitiativen, in Kirchen oder bei der Brauchtums- und Denkmals-Pflege. Das Ehrenamt ist nicht dazu da, dass der Staat sich Maßnahmen und Geld einspart. Vielmehr hält das Ehrenamt unsere Gesellschaft zusammen. Über ein Drittel Bürgerinnen und Bürger engagieren sich ehrenamtlich. Ohne deren Engagement wären viele soziale, gesellschaftliche Aktivitäten nicht möglich. Aus Respekt vor dem Ehrenamt und größter Anerkennung für diesen unbezahlbaren Einsatz werden wir als SPD im Landkreis das Ehrenamt weiter fördern und setzen uns dafür ein, entstehende Auslagen auch erstattet werden.

  • Ehrenamtliche bei ihrer Tätigkeit versicherungs- und haftungsrechtlich abgesichert sind.
  • Ehrenamtliche, dort wo nötig, auch sinnvoll durch hauptamtliche Strukturen unterstützt werden.
  • die Bayerische Ehrenamtskarte und JugendleiterIn-Card in der Region auch echte Vorteile bringen und damit ein echtes „Dankeschön“ für engagierte Bürgerinnen und Bürger sind. 

Unser Katastrophenschutz ist fast zu 100 % ehrenamtlich organisiert. Aufgabe des Landkreises muss es also sein, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass diese ehrenamtlichen Einsatzkräfte auch ungehindert von Bürokratie ihre Arbeit machen können: nämlich Menschen zu retten. Deshalb fordert die SPD: • Bürokratieabbau insbesondere bei der Genehmigung für Einsatzübungen • Förderung der ehrenamtlichen K-Schutz-Strukturen

  • Bürokratieabbau insbesondere bei der Genehmigung für Einsatzübungen
  • Förderung der ehrenamtlichen K-Schutz-Strukturen